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19. Ideenpreis geht an das TechnologieZentrum Dortmund (TZDO)

Dortmund, 01. April 2008. Den Ideenpreis 2007 hat der Marketing-Club (MC) Dortmund dem TechnologieZentrumDortmund (TZDO) verliehen. „Mit der Verleihung des 19. Ideenpreises würdigen wir eine Leistung, die national und international Maßstäbe setzt. Das TZDO ist ein Preisträger, der neben intensiven wirtschaftlichen Impulsen für unsere Region zu einer deutlichen Aufwertung des Images unserer Stadt beigetragen hat", sagte Horst Müller, Präsident des MC Dortmund, im Rahmen seiner Laudatio während der Feierlichkeiten im TZDO. Prof. Dr. Detlef Müller-Böling, Leiter des Centrums für Hochschulentwicklung in Gütersloh, sprach in seinem Vortrag „Innovation oder wie man alles ausbremsen kann" über das Zusammenspiel von Visionen, Management und Expertise als den drei grundlegenden Voraussetzungen für erfolgreiche Innovation.

„Mit einem der ersten Technologiezentren Deutschlands sei in Dortmund seit dessen Gründung im Jahr 1984 ein innovatives, auf Nachhaltigkeit angelegtes Geschäftsmodell äußerst erfolgreich etabliert worden", betonte Müller. Das TZDO zählt heute zu den führenden Technologiezentren in Europa. „Die damaligen Gründer sind Wegbereiter für eine völlig neue Konzeption des Technologietransfers zwischen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen auf örtlicher Ebene", so Müller.

Die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und wirtschaftlicher Betätigung sei der Nährboden für aufkeimende innovative Ideen und zukunftsweisende Technologien. „Das TZDO ist ein Aushängeschild für diese gelungene Kooperation. Dortmund gilt heute dank Technologiezentrum und -park als eine der ersten Adressen für technologieorientierte Unternehmen und Institutionen", sagte Müller. Nicht umsonst habe die Max-Planck-Gesellschaft entschieden, an diesem Standort eine zweite Niederlassung zu errichten. Dort sollen zukünftig eigene Entwicklungen für die Pharmaindustrie in marktfähige Produkte umgesetzt werden. „Wenn man bedenkt, was hier auf diesem Areal an innovativen, wissenschaftlichen und kreativen Potentialen frei gesetzt wird, dann müsste man das hier den Dortmunder Wissenspark nennen", bemerkte Müller mit einem Augenzwinkern an die Vertreter des Stadtmarketings.

Schwerpunkt der Arbeit des TZDO bildete in den vergangenen Jahren der Aufbau von Kompetenzzentren zur Entwicklung von Technologieclustern in Branchen, von denen besonders gute Wachstumspotenziale zu erwarten sind. Diese stellen kleinen und mittleren Unternehmen die nötigen Infrastrukturen für deren Entwicklung bereit. Von der Idee bis zu Umsetzung unterstützt das TZDO die Gründer und steht ihnen mit Service- und Beratungsleistungen zur Seite. Das neue Zentrum für Produktions- und Fertigungstechnologie auf dem Gelände PHOENIX-West wird als weiteres Kompetenzzentrum noch in diesem Jahr ansässige Unternehmen durch Innovationsimpulse in den Fertigungsprozessen stärken und deren Produktivität steigern.

Den Erfolg des TZDO belegt eine aktuelle Studie des „Centrums für angewandte Wirtschaftsforschung" in Münster: Von der „Ideenschmiede" TZDO mit angrenzendem Technologiepark gehen wesentliche wirtschaftliche Impulse auf die Region und ganz Deutschland aus. Von den mehr als 280 im TechnologiePark angesiedelten Unternehmen hingen in 2006 insgesamt rund 16.000 Arbeitsplätze ab, davon 8.200 Beschäftigten im TechnologiePark selbst und mehr als 7.800 Arbeitsplätze bei externen Lieferanten und Dienstleistern in der Region und ganz Deutschland.

„Immer wieder sorgt das TZDO mit innovativen Konzepten für positive Schlagzeilen", so Müller. Jüngstes Beispiel sei KITZ-do, das Dortmunder Kinder und Jugendtechnologiezentrum. Ab dem Kindergartenalter soll KITZ-do beim Nachwuchs das Interesse an den Fächern Biologie, Chemie und Physik wecken und naturwissenschaftliche Begabungen entdecken. Für das Konzept nahm Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund und des TZDO, im vergangenen Jahr den ersten Preis des Wettbewerbs der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW" entgegen.

Ausdrücklich würdigte Müller die Arbeit der Menschen im TZDO, der Stadt sowie der IHK zu Dortmund. „Sie sind Menschen, die diese innovative Idee geschaffen und mit einem klaren Konzept der Wirtschaftsförderung begleitet und engagiert vorangetrieben haben", betont Müller. Das TZDO konzentriert sich dabei auf Technologien, die aus den in Dortmund vorhandenen Potenzialen in Wissenschaft und Wirtschaft ableiten. Diese reichen von der Logistik und Informationstechnik über die Robotik, Elektronik und Mikrosystemtechnologie bis hin zur BioMedizin und Umwelttechnologie. Müller resümierte: „Die Strategie ist vollends aufgegangen. Schon bei der Planung ist unter der Vorgabe höchster Effektivität in der Aufgabenerfüllung ein potenzieller Ausbau des Zentrums bis hin zum TechnologieParkDortmund berücksichtigt worden. Die Nähe zu den wissenschaftlichen Einrichtungen wurde konsequent genutzt und verhalf dem TZDO zu seinem einzigartigen Erfolg."

www.tzdo.de
www.marketingclub-dortmund.de